Die Zeit nach der Geburt ist emotional und das ist völlig normal. Lerne, normale Gefühle zu erkennen und zu wissen, wann du Hilfe suchen solltest. Außerdem findest du hier einfache Tipps, wie du deine psychische Gesundheit schützen kannst.
Vollständiger Artikel
Ein Baby zu bekommen soll die schönste Zeit deines Lebens sein. Warum fühlst du dich dann so überfordert? Die Wahrheit ist: Was du fühlst, ist normal und du bist nicht allein.
Gefühle nach der Geburt verstehen
Die ersten zwei Wochen nach der Geburt sind von hormonellen Veränderungen geprägt. Es ist völlig normal, folgende Gefühle zu empfinden:
Tränen, Babyblues
Sorgen um die Gesundheit des Babys
Erschöpfung durch das ständige Füttern
Unsicherheit in Bezug auf die Elternrolle
Wann es sich um mehr handeln könnte? Warnzeichen
Manchmal halten diese Gefühle an oder verstärken sich. Achten Sie auf diese Anzeichen:
Traurigkeit oder Hoffnungslosigkeit, die länger als 2 Wochen anhält
Rückzug von Familie und Freunden
Aufdringliche Gedanken
Schwere Angstzustände oder Panikattacken
Appetit- oder Schlafstörungen, die über die normale Unruhe eines Neugeborenen hinausgehen
Ja, Sie haben es schon tausendmal gehört, aber es ist entscheidend. Selbst 30-minütige Powernaps helfen Ihrem Nervensystem, sich zu erholen.
2 Bewegen Sie sich
Sie brauchen kein Workout. Ein 10-minütiger Spaziergang um den Block, sanftes Dehnen oder Tanzen mit Ihrem Baby heben die Stimmung durch Endorphine.
3 Knüpfen Sie Kontakte zu anderen Mütter
Treten Sie einer lokalen oder Online-Müttergruppe bei. Der Austausch von Erfahrungen normalisiert Ihre Situation. Sie sind nicht allein.
4. Essen Sie vollwertige Lebensmittel
Versorgen Sie Ihr Gehirn mit Proteinen, gesunden Fetten und komplexen Kohlenhydraten. Halten Sie gesunde Snacks griffbereit (siehe unseren vorherigen Artikel).
5. Bitten Sie um Hilfe
Sie müssen nicht alles alleine machen. Lassen Sie jemand anderen das Abendessen zubereiten. Nehmen Sie Hilfe an, wenn sie Ihnen angeboten wird. Delegieren ist keine Schwäche, sondern Weisheit.
Hinweis für Partner und Unterstützer
Wenn Sie eine frischgebackene Mutter unterstützen:
Fragen Sie regelmäßig und gezielt nach ihrem Befinden.
Nehmen Sie ihre Gefühle ernst. Es ist völlig normal, sich überfordert zu fühlen.
Ermutigen Sie sie, sich auszuruhen.
Achten Sie gemeinsam auf Warnsignale.
Man kann nicht aus einem leeren Gefäß schöpfen. Tasse
Sich um sich selbst zu kümmern ist nicht egoistisch, sondern notwendig. Eine psychisch gesunde Mama ist das beste Geschenk, das du deinem Baby machen kannst. Sei geduldig mit dir selbst. Es ist schwer, und du machst das großartig.

